Fröhliche Weihnachten 

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Noch kurz vor dem Jahresende findet meine Firmenweihnachtsfeier statt. Wie  meistens am letzten Freitag vor Weihnachten. Wie jedes Jahr nehme ich mir vor nicht zu viel zu trinken, nicht zu spät zu gehen, und nicht mit einem Kollegen im Bett zu landen. Bisher habe ich mich nicht immer an jeden dieser Vorsätze gehalten. Dieses Jahr war jedoch jede einzelne dieser Regeln wichtig und sollte umgesetzt werden, da am nächsten Morgen mein Zug nach Stuttgart fährt, wo ich meine Schwester treffe  um dann zum Flughafen zu fahren um nach Spanien zu fliegen. Alles in allem 12 Stunden Reisezeit, die man nicht verkatert verbringen möchte, oder  den Zug verpassen möchte. Die Flüge waren teuer und das Familien-Weihnachtsfest ist eine unserer Pflicht Veranstaltungen.

Im Winter fühle ich mich als Dauersingle besonders einsam und vermisse hauptsächlich einen Kuschelpartner.

Somit ist die “kein Aufriss Regel” meist die unwichtigste für mich.

Es kam wie es kommen musste, spät und viel zu betrunken hing ich an der Cocktailbar rum. In Flirtlaune. Meist spreche ich dann Männer aus einem anderem Geschäftsbereich und einem anderen Stockwerk an, sodass ich nicht Gefahr laufe diesem Fehler regelmäßiges über den Weg zu Laufen. Ich brauche meist nicht viele Versuche für einen Fang. Verwickle meine Beute in ein Gespräch, versuche mir seinen Namen zu merken und nicht zu betrunken zu wirken. Vermittle Interesse an meinem Gegenüber und hoffe gleiches in ihm zu wecken. Da es nun immer später wird mache ich es schnell deutlich, dass es bei mir eine Vakanz als Kuschelpartner gäbe und ob er Interesse hätte.  Natürlich nur zum kuscheln würde ich ihn gerne mit Nachhause nehmen. Allerdings müsse ich am Morgen um 8:30 unbedingt früh raus und zum Zug. Der Mann dessen Namen ich natürlich längst vergessen habe stimmt zu. Wir nehmen ein Taxi zu mir.  Dummerweise erzähle ich im Taxi, dass ich bei meiner letzten Taxifahrt jemandem auf der Rückbank einen geblasen habe.  Er sitzt vorne.  Er und der Taxifahrer lachen begeistert. Ich werde etwas verlegen.

Bei mir angekommen lege ich Musik auf. Ein eindeutiges Zeichen für meinen Mitbewohner, dass ich Männerbesuch habe.

Nachdem ich ihm klar gemacht habe, dass nackt kuscheln am schönsten ist ziehen wir uns aus und legen uns unter die Decke. Ich schmiege mich an ihn, lege ein Bein auf seines und streichle ihn.  Wir reden. Ich gestehe ihm seinen Namen vergessen zu haben. Nach einer peinlichen Raterunde verrät er ihn mir.  Ich fange an ihn zu streichen.

Schnell wird uns klar dass es nicht beim kuscheln bleiben wird. Lieb wie er ist versichert er sich mehrfach ob das für mich wirklich okay sei. Und streichelt mich auch.

Er bekommt den Blowjob an den er spätestens seit der Fahrt denkt. Ich mag seinen Schwanz, nicht zu klein aber auch nicht zu groß.  Nicht beschnitten und irgendwie garnicht müffelig. Ich nehme ihn ganz tief in meinen Rachen und unterdrücke erfolgreich den Würgereiz. Blasen ist etwas das ich in jedem Zustand kann und mich auch immer sehr antörnt. Ich sauge und spiele dann wieder mit meiner Zunge an seiner Eichel. Er genießt. Schnell hole ich ein Kondom, allerdings zieht der Alkohol und die späte Stunde ihr Tribut und der Ständer ist hinüber.  So kann er mich wenigstens nicht beim Sex enttäuschen denke ich ganz pragmatisch. Vielleicht habe ich das wohl laut gedacht, er wirkt etwas gekränkt.  Möchte mich aber gerne noch irgendwie befriedigen. Ich genieße seine Berührungen, leite ihn etwas und spüre einen Orgasmus aufkommen. Erregt leite ich ihn an mich zu fisten. “Tut dir das nicht weh?” fragt er noch bevor meine Fotze seine Hand gierig verschlingt. Er ist ziemlich von seinem ersten Erlebnis dieser Art und bringt mich unter Anleitung zu einem Orgasmus der mich weinen lässt. Erschöpft schlafe ich am seiner Schulter ein.

Mit den Worten “hast du nicht einen Termin” werde ich geweckt. Ich winke ab und will weiterschlafen.  “du musst doch zum Bahnhof” insistiert er. Ich schrecke auf und habe endlich den ernst der Lage erkannt.  Ziehe mich schnell an.  Habe glücklicherweise bereits am Vorvorabend die Kleidung ausgerichtet und gepackt.  Schnell fahre ich zum Bahnhof. Um haaresbreite verpasse ich meinen Zug.  Glücklicherweise habe ich genug Zeit eingeplant und erwische trotzdem noch den Flieger allerdings hat mich  der ganze Stress mich das wohl ein paar Jahre und graue Haare gekostet.
Im Nachhinein bin ich ganz froh, auch den Vorsatz mit dem abschleppen gebrochen zu haben sonst hätte ich meinen Flieger sicher nicht mehr erwischt. Und dabei hatte ich mich doch so auf Spanien gefreut.

Ein Gedanke zu “Fröhliche Weihnachten 

  1. Sehr schön und sehr gut geschrieben und beschrieben. Ich hoffe auf weitere interessante Erlebnisse von Dir. Und als Mann muss ich sagen, danke, dass du das so authentisch beschrieben hast, Mit Alkohol hab ich mittlerweile auch so meine Probleme, was das erste Date angeht. Und einmal hatte ich bisjetzt auch das Vergnügen eine Frau auf ihren Wunsch hin fisten zu dürfen. Ein Erlebnis, was mich tief beeindruckt hat.

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