Good-bye my lover

Lesedauer: 2 Minuten

Kürzlich bin ich von einem Ende ans andere Ende der Republik gezogen. Neben vielen ans Herz gewachsenen Kollegen und Freunden habe ich auch eine Liebschaft zurück gelassen. Schon bei unserem ersten Date sagte Ich ihm, dass ich gerade einen Job suche, allerdings nicht hier sondern hunderte Kilometer entfernt. Ich wollte endlich weg, neues entdecken steckte aber noch fest.
Die Jobsuche war nicht unbedingt einfach und dauerte länger als erwartet und irgendwie kam ich nicht davon los bei meiner Online-Kontaktbörse vorbei zu schauen.

Da war dieser Eine recht sympathische Mann, der auch non-monogam angegeben hatte. Er wirkte schüchtern aber doch selbstbewusst, wusste was er suchte. Den wollte ich noch treffen, bevor ich vollends gehen konnte. Ich schrieb ihn an, wir trafen uns zum Sushi essen und es hat gefunkt.
Wir waren beide sehr nervös, und der Anfang war etwas holprig, doch von Treffen zu Treffen wurde es entspannter und vertrauter. Beide wussten wir, dass wir nicht all zuviel Zeit haben, und genossen jede Minute. Von klassischen Dinner-Dates bis hin zum gemeinsamen Klettern, Saunieren und Camping mit Wandern verbrachten wir gemeinsame Zeit, leidenschaftliche Momente und Abschiede. Wir waren so unterschiedlich wie man es nur sein kann, was uns beiden eine andere Perspektive gab.
Die Jobsuche zog sich wie Kaugummi doch das war nicht so schlimm, irgendwann wird es klappen und das hier und jetzt war schön, nicht nur wegen ihm. Es spielte sich eine kleine Routine ein, die mir noch mehr zeigte wie ich die Zeit mit ihm genoss, den Austausch, den Sex. Und gerade als es am schönsten war zeichneten sich ernste Jobchancen ab. Gerade verbrachten wir einen Kurzurlaub und ein paar Tage später bekam ich ein Jobangebot.

Endlich! Endlich? Ja, die Entscheidung war doch schon längst getroffen und das Angebot war wirklich gut. Ein letztes Treffen, eine letzte Nacht. Wohl wissend dass wir uns nicht weiter treffen, verbrachten wir den letzten Abend wie jeden Abend zuvor. Kein Drama, keine Vorwürfe, keine Tränen.
Ich bin dankbar für die gemeinsame Zeit und das Vertrauen, von ihm und auch von seiner Ehefrau.

Vergangenes

Lesedauer: 3 Minuten

Ich bin gerade auf einem Workshop in einem anderen Standort meines Arbeitgebers. Sitze in einem Besprechungsraum, der durch eine gläserne Wand vom Foyer abgetrennt ist. Schaue etwas gelangweilt aufs Foyer als mich ein kalter Schauer erfasst. Ist es nur ein ähnliches Aussehen oder läuft hier gerade mein Vergewaltiger vorbei. Ich kann meinen Blick nicht mehr lösen, obwohl ich ihn längst erkannt habe und mit Gewissheit sagen kann, dass er es ist. Scheinbar hat er gerade auch einen Workshop. Er schaut recht beschäftigt aus. Nimmt mich nicht wahr, trotz meines immer noch festhängenden Blickes. Und selbst wenn, kann ich keine Reaktion in seinem Gesicht ablesen. Habe ich mich äußerlich so stark verändert seit unserer letzten Begegnung?

Das war gestern.
Seitdem bin ich angespannt, kann mich schwer konzentrieren und meine Gedanken kreisen. Auch heute ist er noch auf dem Workshop. Wir hatten mittlerweile mehrere solcher einseitigen Begegnungen, eine Situation in der wir uns tatsächlich über den Weg laufen und zumindest ein genauerer Blick seinerseits erfolgen würde gab es nicht. Unsere beiden Workshops haben unterschiedliche Pausenzeiten, und Verpflegungsstationen.Dennoch bin ich ständig in Bereitschaft ein neutrales Hallo zu erwidern sollte es zu einer entsprechenden Situation kommen.Jedem Schritt wiegt ein vorausschauender Blick bei. Im Hotel schaue ich mich bei betreten des Frühstücksbereichs um. Gleichzeitig sehe ich mich vor meinem inneren Auge, wie ich mich mit ihm unterhalte, erzähle ihm die letzten Stationen meiner Karriere und aktuelle Ziele und Pläne. Möchte von ihm gelobt werden und vielleicht eine Einschätzung von ihm. Schließlich war er auch mal mein Freund und erfüllte aufgrund des Erfahrungsvorsprungs die Funktion eines Zuhörers und Berater. Aber nun einmal von Anfang an.

Es war mein erstes Jahr in der Firma. Oktoberfest. Eine ehemalige Kommilitonin stellt mir ihren Teamleiter vor. Wir verstehen uns auf Anhieb blendend. Wir landen bei mir zuhause, zum kuscheln, eine Bedingung an die er sich hält. Daraufhin entwickelt sich mehr zwischen uns. Ein paar Dates und entdecken gemeinsam Neues. Nach einer Weile stelle ich fest, dass wir unterschiedliche Vorlieben haben, ich bin hartem Sex nicht abgeneigt, versuche aber stets die Kontrolle zu haben, was er nicht zulässt.

Da er mir mittlerweile ans Herz gewachsen ist treffe ich mich weiterhin mit ihm, genieße die Zeit mit ihm und unsere Gespräche, vermeide aber aufkommende körperliche Nähe. Keine gemeinsamen Nächte. Doch dann verbringen wir noch eine letzte Nacht. Beide hatten wir am Gleichen Tag Geburtstag und verbrachten diesen gemeinsam. Ein Essen, 2 Gläser Sekt, Geschenke und eine gemeinsame Nacht. Ich dachte an kuscheln, wie in unserer ersten Nacht, genau das wonach ich mich sehnte. Er offenbar nicht.

Sehr schnell realisierte ich was ihm vorschwebte. Ich versuchte ihm klar zu machen, dass ich das nicht will, schob seine grobe Hand mehrfach weg, die sich trotzdem ihren Weg suchte. Meine Brüste, mein Intimbereich blieben nicht verschont. Ich sagte NEIN, nicht nur einmal, doch meine Worte erreichten ihn nicht. Irgendwann hörte ich auf mich zu wehren und meine Beine aneinander zu drücken, die er aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit problemlos auseinander drücken konnte. Er hatte er sich mittlerweile ohnehin schmerzhaft seinen Weg gebahnt, versuchte mich zu fisten, und fickte mich schließlich.

Danach habe ich einen Filmriss, nicht auf Grund von Alkohol sondern da ich dieses Ereignis verdrängt habe. Ich weiß nicht, ob ich gleich oder morgens ging, ich weiß nur, dass ich erstmal keinen Kontakt mehr mit ihm hatte.

Nachdem er die Firma verlassen hatte erzählte ich meiner Kommilitonin von dieser Nacht. Irgendwann erhielt ich eine Benachrichtigung von Xing, er hat einen neuen Job, wieder bei meinem Arbeitgeber. Auf der Weihnachtsfeier läuft er mir über den Weg. Ich konfrontiere ihn mit meiner Einschätzung unserer letzten gemeinsamen Stunden, die nun schon 2 Jahre zurückliegen. Er sagt, er habe es nur getan, weil ich darauf stehe. Ein Nein habe er nicht gehört. Keine Entschuldigung.

Weiterhin haben wir keinen Kontakt, bis heute.

First Date Junkie

Lesedauer: 2 Minuten

Meine Kollegin meinte Mal, ich wäre ein First-Date-Junkie. Sie muss das ja wissen, wir Teilen uns schließlich ein Büro und reden recht viel miteinander. Wir beide stillen in unseren Gesprächen unsere Neugierde. Sie ist in einer langjährigen monogamen Beziehung ich bin polyamor und hatte zu diesem Zeitpunkt keinen festen Partner, hier und da ein erstes Date oder etwas casual Sex. Zwei Haltungen wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Beide behandeln wir uns mit Respekt und schätzen uns sehr.

Sie ist also der Meinung, dass ich den Reiz eines ersten Dates hin und wieder brauche. Es gibt an einem ersten Date so einiges das einen süchtig machen kann. Die Vorfreude, da der Erste Kontakt vielversprechend war. Der Kitzel auf wen man trifft, ob das Bild/die Stimme zum Menschen passt den man da online getroffen hat. Die Ungewissheit, ob das Date in letzter Minute abgesagt wird und manchmal spiele auch ich mit dem Gedanken zu canceln da ein Aufgeben leichter erscheint als mit Ablehnung umzugehen. Das zeremonielle Aufbrezeln für die Verabredung womit ich mich gleichzeitig in Stimmung bringe. Hierbei folge ich einer recht gut eingeübten Routine und habe je nach Jahreszeit immer das gleiche Kleid. Der Ablauf der Begrüßung bei welcher ich immer versuche den Geruch des anderen zu erhaschen. Die Frage wie man sich versteht, und wer die Gesprächsführung übernimmt, ich kann durchaus eine Unterhaltung am Leben erhalten, gebe aber auch gerne mal das imaginäre Mikrofon ab. Die Nervosität während des Dates zu beobachten, die eigene und die des anderen. Herausforderndes anschauen oder verstohlene Blicke. Die enttäuschende Erkenntnis, dass es eben doch nicht passt. Die Begeisterung, dass alles passt, hoffentlich für beide. Je nach Verlauf des Treffens nimmt der Rausch andere gestalten an und kann sich über Tage erstrecken.

All das ist tatsächlich etwas das ich hin und wieder brauche. Es gibt mir Zerstreuung und auch Energie für den manchmal schwierigen Büroalltag. Ja ich bin ein Junkie.

Ich hatte allerdings schon ein paar Wochen kein erstes Date, da sich aus meinem letzten ersten Date gerade etwas entwickelt und ich relativ zeitgleich offline jemanden kennengelernt habe mit dem ich etwas aufbaue.

Nichts desto trotz sehnt es mir nach einem ersten Date. Wer weiß was sich ergibt.

Es geht mir Nutellabrot schlecht

Lesedauer: 2 Minuten

Hier ein Text, den ich vor einigen Jahren geschrieben habe, ich steckte in einer sehr frustrierenden Situation fest und musste wählen zwischen Kämpfen oder Aufgeben. Seine Grenzen zu akzeptieren kann einem große Schwierigkeiten machen, danach geht es aber irgendwann wieder besser.
Ich teile das hier, damit ihr mehr über mich erfahren könnt.

Ich fühle mich grauenhaft.

Sobald ich alleine bin, ist es nicht mehr auszuhalten, auch davor ist es nur unwesentlich angenehmer allerdings bin ich dann wenigstens teilweise abgelenkt, und denke nicht darüber nach warum ich heute nicht mehr leben will.

Das einzige was in solchen Momenten hilft ist genießen, und solange ich das noch will und kann ist zumindest meine Welt noch nicht ganz untergegangen.

Ich liebe den Genuss, und manchmal ist eben das, das einzige was mich glücklich macht. Ich liebe den Geschmack einer frischen Scheibe Brot. Am besten mit Butter und Nutella, soviel Nutella dass danach die Hände klebrig sind, und ich den Rest vom Tag mit Nutellaflecken im Gesicht rumlaufen kann. Um zu demonstrieren, dass ich mich gehen lasse, werde ich diese Nutellaflecken erst unmittelbar vor dem zu Bett gehen beseitigen, ein klebriges Bettlaken will ich dann doch nicht haben.

Ganz schlimm ist es aber wenn mein Überlebenswille nichtmal mehr so groß ist mir diese Genußmittel zu besorgen. Ich mir nicht ausmalen, was dann passieren könnte. Ich halte nichts von Vorratshaltung, ich kaufe etwas weil ich es brauche, und wenn etwas im Haus ist so wird es aufgebraucht. Somit muss ich von Tag zu Tag hoffen, dass das Brot, die Nutella und die Butter noch in ausreichender Menge vorhanden sind, und ich nicht vergesse neue zu besorgen.

Sonst

Was sonst?

Im Moment will ich nicht mehr leben.

Was allerdings nicht bedeutet, dass ich sterben will. Nicht mehr leben heißt einfach weg sein, von einem auf den nächsten Moment. Ohne diesen ganzen Weg dahin, ohne Gedanken über Selbstmord, Abschied und die Kraft es auch durchzuziehen, gepaart mit der Angst „gerettet“ zu werden. Ich will weg sein, ohne all das.

Warum das alles?

Ich habe es satt. Was ich auch immer noch so tolles erleben könnte, ich will nicht mehr warten.

Ich bin es leid, den Mann zu finden, der meinen Ansprüchen genügt, und dann auch noch etwas für mich empfindet. Der die gleiche Leidenschaft hat und bereit für ein uns ist.

Ich bin es leid, daran zu glauben irgendwann glücklich zu sein. Wenn es in der Natur des Menschen liegt das herauszupicken, was einen im Moment grade unzufrieden macht.

Ich bin es leid mich im Spiegel anzuschauen und dick zu finden, während ich mich nicht aufraffen kann mehr Sport zu treiben. Und klar, auf dieses Nutellabrot kann ich ja auch nicht verzichten.

Eine unvergessliche Nacht

Lesedauer: 5 Minuten

Möchtest Du deinen Besuch vor 8 Tagen bei “Chinesische Spezialitäten Restaurant” zu deiner Zeitachse hinzufügen. Bejahe ich diese Frage von Google folgen sofort fragen die der Community helfen sollen.

Nein ich möchte diesen Besuch nicht zu meiner Zeitachse hinzufügen. Ich war nicht im Restaurant. Stattdessen war ich im SM Studio das sich ein Stockwerk tiefer befindet.
Im Keller versteht sich. Wer braucht beim ausüben seines Fetisch schon Tageslicht, frische Luft oder barrierefreie Fluchtmöglichkeiten. Ich frage mich ob es Statistiken über echte Notfälle in SM Studios gibt, und ob gefesselte Spielpartner immer rechtzeitig gerettet werden konnten.

Ich war dort mit meinem Dom und seiner Freundin. Er hatte mich auf dem weg dorthin an der S-Bahn abgeholt, die Räumlichkeiten waren nicht wirklich zentral. Ich war 20 Minuten zu spät. 15 Minuten davon hatte ich allerdings schon bevor er losfuhr angekündigt. Im Auto fragte er mich wie gut ich Kopfrechnen könne und was denn 20 mal 60 sind. 1.200 sagte ich schnell und wusste nicht ganz was ich damit anfangen sollte. Mit meiner Verspätung brachte ich sie nicht in Verbindung, die betrug ja nur 5 Minuten, meiner Meinung nach.
Als wir ankamen und in den Keller gingen standen wir vor einer Tür daneben war eine Klingel, etwas weiter oben eine Kamera. Nach dem klingeln öffnete sich die Tür. Wir wurden von einem Herrn im Anzug begrüßt, der unsere Namen auf der Gästeliste suchte. Einlass war nur nach Anmeldung möglich und es schien so als würden sie sich zu kennen. Ich wurde ohne weitere Erklärung vorgestellt. Die Freundin meines Doms ging auf die Knie und küsste die Füße des Mannes der zuvor unsere Namen auf der Liste abgehakt hatte. Sie kniete solange vor ihm, mit dem Blick zum Boden bis er ihren Kopf tätschelte und ihr erlaubte wieder aufzustehen. Das war also ihr Spielpartner dachte ich mir. Wir gingen weiter in die Garderobe. Ich zog meine Jacke, den Pullover und die Jeans aus. Darunter trug ich ein nahezu durchsichtiges Kleidchen aus schwarzer Spitze das mir gerade über den Hintern reichte. Es hatte keinen Ausschnitt sondern ging bis zum Hals, der Rücken hingegen war frei. Ich hatte diesen Hauch von nichts bereits des öfteren an und fühlte mich bekleidet genug um mich vor den anderen Gästen zu zeigen. Weitere Personen wurden mir vorgestellt und ich holte meinen Dom ein Spezi und mir ein Bier, natürlich hatte ich ihn um Erlaubnis gebeten ein Bier trinken zu dürfen. Als ich mit den Getränken von der Bar kam fragte er in die Runde, welchen Faktor er für 1.200 Strafpunkte für zu spät kommen anwenden solle und was sie für eine gerechte Bestrafung für mein Fehlverhalten hielten und lud sie ein daran teilzunehmen. So langsam wurde ich nervös. 1.200 Schläge waren schon viel, sollte jetzt auch noch ein weiterer Multiplikator ins Spiel kommen wollte ich mir garnicht ausmalen. Ich verhandelte mit einem Blowjob einen Teil der Punkte abzubauen. 200 Punkte war er schließlich wert. Wir schauten uns die Gerätschaften an, die für meine Bestrafung herangezogen werden könnten. Peitschen, Paddles, Stöcke, Flogger besitzt jeder Top genug aber die Anbindemöglichkeiten die es in einem SM Studio gibt übertreffen für gewöhnlich die Möglichkeiten in den eigenen 4 Wänden. Schnell entschieden sie sich für etwas das einem Andreaskreuz ähnelte, allerdings konnte man zusätzlich das Becken fixieren und dessen Position anpassen. Mit dem Blick zur Wand wurden meine Hände an die oberen beiden Enden gefesselt, meine Füße wurden ca 1 Meter breit rechts und links angebunden. Zuletzt wurde mein Becken fixiert und weit nach hinten geschoben, so dass mein Hintern schön dem Publikum entgegen gestreckt wurde. Eine recht unbequeme Position, aber das war wohl Sinn und Zweck des Ganzen. Mittlerweile hatte sich eine große Traube um uns gebildet und Peitschen, Paddle und Flogger wurden aus den Sporttaschen gekramt. Den Anfang machte mein Dom, mit einem Paddle. Er wies mich an jeden Schlag mitzuzählen. Er fing mit leichten Schlägen an, schnell verbreitete sich ein warmes Gefühl auf meinen Pobacken. Manche Schläge zählte ich nicht mit, da sie nun wirklich zu leicht waren. Nach den ersten 50 Schlägen machte er kurz Pause, kam mir näher und schob mir einen Eiswürfel in die Fotze. “Pass gut auf ihn auf” hauchte er mir ins Ohr. Ich spannte meinen Beckenboden an um ein herausrutschen zu verhindern. Er wechselte zu einem Flogger, die einzelnen Riemen hatten einen Knoten am Ende. Die Schläge wurden zunehmend schmerzhafter und ich zuckte soweit es die Fesseln zuließen hin und wieder zusammen. Noch konnte ich mir ein Schreien verkneifen. Das Zählen fiel mir schwerer, hierfür zählte ich in 10er Schritten meine Finger ab um nicht ganz den Überblick zu verlieren. Er wechselte zwischen harten und weniger harten Schlägen ab, die ich dieses mal alle mitzählte. Die nächsten 50 waren durch. Währenddessen schmolz der Eiswürfel vor sich hin. Er kam wieder auf mich zu, strich mit seiner Hand über meine Brüste, griff zu und zog an ihnen. Es tat weh, ich schaute ihn gequält an. Er zwickte die rechte Brustwarze. Meine empfindlichere, das wusste er natürlich. Er zwirbelte sie, mit ihr verdrehte sich mein Gesichtsausdruck. Zum Schluss kniff er noch fester zu. Das sind dann 50 Punkte, die ich als abgegolten betrachten kann, sagte er.
Er wechselte wieder zu einem Paddle und bearbeitete meinen Hintern. Hin und wieder konnte ich nun einen Schrei nicht mehr verkneifen, da dieser nun recht aufgeheizt war und die Schmerzen intensiver wurden.

Irgendwann verlor er wohl die Geduld und bat eine dominante Frau aus dem Publikum um Unterstützung. Diese wühlte erstmal in ihrer Tasche nach einer Rosshaarpeitsche und ging dann auf mich zu. Fragte mich nach meinem Safeword, wir arbeiten mit einem Ampelsystem, und begann mit ihrer Peitsche zu schwingen. Die Schläge taten nicht besonders weh, allerdings rauten die Haare mit jedem Schlag meine Haut auf, wodurch sie empfindlicher wurde. Auch sie wechselte ihr Werkzeug. Als nächstes griff sie zu einer Peitsche, die nur eine Ende hatte, schwang sie relativ langsam aber bestimmt durch die Luft und traf meine Pobacken seitlich. Sie erhöhte das Tempo, ich zuckte nur noch hin und her. Danach nahm sie einen Flogger.
Wir hatten beinahe alle 1.000 Strafpunkte abgegolten als sie mein Dom unterbrach. Er wollte das Finale übernehmen.
Er sagte mir, als letztes hätte ich die Wahl, womit ich geschlagen werde.

Ich entschied mich für die Hand, ein klassisches Spanking mit der Hand war mir einfach am liebsten.
20 Schläge verblieben noch. Die letzten 10 sollte ich laut mitzählen.

Ich schrie sie regelrecht mit, so ließen sich die Schmerzen besser ertragen.

Nach dem letzten Schlag stellte er sich wieder hinter mich. Griff mir in den Schritt, nun konnte ich nicht mehr verheimlichen, dass mich die vergangene Stunde auch recht scharf gemacht hatte und ich regelrecht tropfte, und seine Finger von einer wohligen Wärme empfangen wurden.

Er band mich los, erschöpft wollte ich mich auf der mit schwarzen Latex überzogenen Matratze niederlassen, merkte aber schnell, dass mein Hintern das noch nicht verkraftete.
Den restlichen Abend lief ich sehr stolz über die ertragene Bestrafung durch das Studio und hatte ein Lächeln auf den Lippen, das mir so schnell keiner nehmen konnte.
Als sich das Studio leerte machten auch wir uns auf den Weg und verbrachten die Nacht gemeinsam.

 

 

Valentinstags-Date

Lesedauer: 2 Minuten

Ich sitze im Büro und sollte eigentlich arbeiten. Eigentlich. Stattdessen muss ich an letzte Nacht denken. Ich hatte ein Date der besonderen Art. Kennengelernt haben wir uns auf den Seiten von Eis.de. Er nannte sich Satisfyer Pro G-Spot Rabbit. Sofort wusste ich, dass dieses unschuldige weiße Teil der Richtige für mich ist. Ohne ein Widerwort ließ er sich in meinen Einkaufskorb legen. Ein paar Tage später hatten wir dann unser Date.

Während ich einen leckeren Salat aß hing er an der Steckdose und bereitete sich auf mich vor. In meinem Zimmer angekommen ließ ich mich in mein frisch bezogenes Bett fallen. Dort schaute ich ihn mir erstmal ausführlich an und testete wie ich ihn anmachen kann. Ein länglicher Phallus zum einführen, verbunden mit einer Vorrichtung mit der er meine Klitoris Liebkosen soll. Beides ließ sich unabhängig voneinander steuern. Kondome waren keine nötig, da ich wusste, ich bin seine Erste, das hatte mir das Frischesiegel an seiner Verpackung bestätigt.

Mit etwas Gleitgel führte ich ihn ohne umschweife ein. Startete zunächste die Vibration. Wie angepriesen war er superleise. Als nächstes schaltete ich die Druckwellenfunktion hinzu. Von dieser hatte ich schon so einiges gelesen und konnte mir nur in wilden Träumen vorstellen wie es sich anfühlt. Von da an war es um mich geschehen, und ich kam meinen klitoralen Orgasmus in großen Schritten näher. Ich wollte es aber noch ein bisschen hinauszögern und wählte eine niedrigere Stufe. Ich frage mich, wofür es 11 Intensitätsstufen gibt, wenn mir Stufe 4 schon ausreicht um sekundenschnell zu kommen. Weiterhin vibrierte der längliche Teil in mir und stimulierte meinen G-Spot. Auch hier probierte ich andere Programme aus und kam einem vaginalen Orgasmus nahe. Ich spielte wieder mit der Druckwellenstärke und wollte jetzt kommen. Durch die Anspannung meines Beckenboden kam der Aufsatz noch enger an meine Klit. Und da kam es mir. Wild zuckend kam ich ekstatisch. Dieser Sex war so intensiv wie schon lange nicht mehr. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Stunden. In ihm habe ich einen Begleiter für einsame Zeiten und einen Wiedergutmacher für schlechte Dates gefunden.

Vögeln in Kreuzberg

Lesedauer: 2 Minuten

Ich war mal wieder in Berlin bei meinem Kumpel. Meine Lieblingsjungs aus Hamburg gaben ein Konzert auf das wir uns schon seit Monaten freuten. Danach ging es in eine Kneipe in Kreuzberg. Er stellte mich einer Gruppe von Leuten vor und zog dann einen Tisch weiter an dem er von Mädels umrandet war. Ich lies ihn erstmal allein und unterhielt mich mit Paul. Ich war verhältnismäßig untervögelt und muss wohl schon recht geil gewesen sein, da ich gleich über Blowjobs sprach. Ihm gefiel es und er wurde geil. Wir tauschten eindeutige Blicke aus und verschwanden auf dem Klo, wo ich ihm einen Blowjob gab. Das ging selbst für mich schon ziemlich schnell. Wir hatten noch nicht mal geknutscht und schon hatte ich seinen Schwanz im Mund. Er war breit, nicht zu lang und er genoss die Beachtung. Als wir das Klo verließen warteten bereits 2 Mädels vor der Tür die leicht überrascht waren, dass wir zu zweit aus der Toilette kamen. Draußen leerten wir unsere Gläser und verschwanden. Eine Kurzstrecke im Taxi zu seiner Wohnung in Kreuzberg. Dort angekommen ging’s ins Schlafzimmer. Ich war schon recht angetrunken und befürchtete dass der Sex wohl nicht gut wird, für kneifen war es aber zu spät.

Es ist nun mal so, je mehr ich getrunken habe, desto weniger spüre ich dabei. Vor allem wenn dabei wie in dieser Nacht null Gefühl im Spiel war. Ebenso war es keine besonders mühevolle Eroberung. Wir waren uns einfach zu ähnlich und beide recht verrückt.
Dank des von ihm sofort angelegten Penisrings hatte er einen Ständer mit dem er mich die ganze Nacht ficken konnte. Was er auch tat. Eine wilde Tollerei in seinem Bett. Weiteres Spielzeug wurde auf unsere Spielwiese befördert und er vögelte mich mit einem Riesendildo. Aber wie schon befürchtet, es ließ mich irgendwie unbefriedigt zurück.

Am nächsten Morgen wachte ich mit Kopfschmerzen aus der Hölle auf, an denen konnte auch Paul mit einem “guten Morgen Fick” nichts ändern. Verkatert finde ich Sex noch unbefriedigender als betrunken. Ich nutzt den Moment in dem er sich erschöpft neben mir fallen ließ und verdrückte mich ins Badezimmer, zog mich an, sagte ihm noch tschüss und ging.
Wieder einmal mehr konnte ich einen anderen Stadtteil Berlins durchqueren, umringt von Touristen machte ich mich auf den Weg zu meinem Kumpel um den restlichen Sonntag mit packen und chillen auf der Couch zu verbringen. Ich bin kein Freund von Vorsätzen, aber Sex nur des Sex wegen ist es nicht Wert. Sucht hin oder her. Dann lieber doch Detox.

Ein Klopfen an der Tür

Lesedauer: 6 Minuten

Es ist 0:10 und es klopft an der Tür meines Hotelzimmers.

Ich hatte ein recht aufregendes Wochenende und bin vor ein paar Stunden am letzten Ziel meiner Reise angekommen. Die Möglichkeit mir ein recht gutes Stück im Theater anzuschauen hatte ich nicht wahrgenommen, da mich die vorangegangen Ereignisse ziemlich platt gemacht hat. Ich bin zu Besuch in der Stadt, die noch fremd für mich ist. Allerdings kenne ich auch hier einen Mann, der sich auf ein Wiedersehen mit mir sehr freut. Ehrlich gesagt, hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass er mich wiedersehen mag. Wir hatten uns bei meinem letzten Besuch in dieser Stadt gedated.; da ich auf der Suche nach einer Konzertbegleitung war. Das Konzert-Date war sehr schön. Da uns aber 800 km trennen, hatte ich nicht erwartet, ihn wieder zu sehen. Auch ohne eine große Distanz kommt es vor, dass es trotz eines schönen ersten Dates kein weiteres Treffen mehr gibt. Man verliert sich aus den Augen, setzt Prioritäten anders oder es war eben nur einseitig schön.

Ein paar Wochen nach unserem Date hatte er sich bei mir gemeldet:
fragt wie es mir geht, sagt er könne sich nicht gegen den Gedanken an mich wehren, sie bevölkern ihn regelrecht. Er hatte stressige Tage, jetzt sei es wieder ruhiger und er wolle sich einfach nur gemeldet haben.
Ich antwortete nicht, mir ging es nicht gut, der Winterblues hatte mich eingeholt, dann kam der ganze Vorweihnachtsstress und Weihnachten in Spanien. Ein paar Tage nach Weihnachten meldete er sich wieder.
Ob es etwas bedeute, dass ich mich nicht melde, fragt er. Schließlich wolle er mich doch wieder sehen.
Ich breche das Schweigen. Er brauche sich keine Sorgen machen, ich habe mir einfach nur noch keine Gedanken gemacht, wann ich wieder in seine Stadt komme und ein weiteres Treffen sei noch nicht in Aussicht.

Genau da fällt mir ein, dass ich in zwei Wochen Freunde besuche und ich dann nur noch knapp 1,5 Stunden von ihm entfernt bin. Nach ein paar Tagen habe ich den Entschluss gefasst. Ich werde meine Reisepläne anpassen und, bevor es wieder in den Süden geht, in seine Stadt fahren. Er hat Zeit, allerdings erst nach der Arbeit, die ginge bis Mitternacht. Er kann mir aber nichts versprechen, da er nicht weiß, wie platt er danach ist. Außerdem muss er über Nacht heim und seinen Sohn in die Schule bringen. Morgens zum Frühstück könnten wir uns wiedersehen.
Ich organisiere noch schnell ein Meeting in dieser Stadt, damit es sich hier nicht um reines Vergnügen geht, dafür habe ich ein begrenztes Budget.
Nach dem Einchecken schicke ich ihm meine Zimmernummer.

Für einen kurzen Spaziergang im Sonnenuntergang und ein schnelles Abendessen verlasse ich mein Zimmer. Zurück im Hotel lege ich mich ins Bett und schaue noch fern. Habe nur meine Hose ausgezogen, Höschen, BH und Top habe ich angelassen. Mein Handy liegt neben mir, seine Nachricht, ob er nun noch vorbei kommt, oder nicht, würde mich wecken und ich könnte mich nochmal etwas frisch machen kann. Kurz vor dem Einschlafen überlege ich noch, ihm zumindest für die Nacht abzusagen, schlafe dann aber doch noch ein, bevor ich mich entschieden habe.
Es ist 0:11 als ich auf mein Handy schaue: keine Nachricht. Habe ich tatsächlich ein Klopfen gehört, oder war das nur im Traum. Ich überlege kurz weiter zu schlafen; bin wohl noch nicht ganz Herr meiner Sinne. Schließlich wartet ER da draußen auf mich, da kann ich nicht einfach weiterschlafen. Ich gehe zur Tür, es hört sich so an, als wäre da niemand.
Mache sie auf und da steht er. Mit einem verschmitzten Lächeln schaut er mich an.
Ich lächle etwas verschlafen zurück und bitte ihn mit einer Geste herein. Drinnen angekommen umarmen wir uns innig. Minutenlang. Ich inhaliere seinen Duft; er riecht gut. Genieße die Kälte die er mitgebracht hat. Ich drücke ihn an die Wand, arbeite mich mit den Händen an seinem Oberkörper nach oben, erreiche seinen Hals, schaue ihn an. Wir küssen uns. Auch seine Küsse sind angenehm kühl und wecken meinen schläfrigen Körper.

Wir gehen miteinander um als würden wir uns nicht erst zum zweiten Mal treffen. Oder fühlt es sich genau deswegen so magisch an?
“Hast du schon geschlafen?” fragt er. Ich nicke. Und küsse ihn wieder.
Wir bewegen uns Richtung Bett. Ich ziehe ihm den Mantel aus. Wir schmeißen uns ins Bett. Ich erzähle ihm von meinem Wochenende und dass mich die vergangenen Tage doch etwas müde gemacht haben, aber alles in allem auch sehr schön waren. Währenddessen liege ich auf seiner Brust, streichle seinen Oberkörper, schiebe meine Hand unter sein Shirt, spüre diesen makellosen Körper, der nun nach und nach die Kälte verdrängt hat. Ich stütze mich auf meinen Armen ab, und küsse ihn. Schaue ihn an, leicht schüchtern, küsse ihn wieder. Er streicht mir über meinen Rücken, geht mit der Hand unter mein Top und streichelt meine Brüste durch den Spitzen-BH. Ich streife ihm sein Shirt und die Sweat-Jacke ab. Er zieht mir mein Top aus und löst meinen BH. Seiner Hose und Socken entledigt er sich selbst während ich mein Höschen ausziehe. Ich liege nun auf dem Rücken, er neben mir. Ich drehe mich etwas auf ihn. Wir genießen das Gefühl von nackter Haut auf nackter Haut. Die Kälte ist nun gänzlich verschwunden. Er schiebt seine Hand in meinen Schritt und streichelt meine Schamlippen. Er spürt meine Erregung. Wir stöhnen beide. Ich zergehe vor Lust bei seinen Berührungen. Er ist genauso erregt wie ich. Er arbeitet sich tiefer in meine Scham hinein. Ich spüre wie feucht ich werde. Nun streichelt er mir die inneren Schamlippen und erreicht meinen Kitzler. Reibt ihn, streicht sanft drüber, spielt mit meiner Lust. Ich schluchze, schaue ihm tief in die Augen. Er schiebt mir einen Finger in die Ritze, dann zwei. Vor, zurück, vor, er wird schneller und geht tiefer. Er beugt sich über mich, fährt mit seiner Zunge über meinen Venushügel, weiter zu den Schamlippen und zu meinem Kitzler. Auch hier ist er sehr zielsicher und wechselt sein Spiel ab. Mit seinen Fingern in meiner Spalte und seiner Zunge an meiner Klitoris bringt er mich schnell zu einem Orgasmus. Er kommt wieder hoch. Legt sich wieder neben mich, ich küsse ihn, schmecke mich. Meine Hand sucht sich den Weg zu seinem erregten Schwanz. Ein schöner breiter Ständer empfängt meine Hand. Gekräuselte Haare an Schaft und Hoden. Ich liebe dieses Prachtstück, vor allem wegen der Haare. Ich beuge mich über seinen Schwanz. Ich verharre kurz als mein Mund sein Gemächt erreicht hat. Lecke über die Eichel und fahre mit der Zunge runter Richtung Becken und wieder rauf. Nun öffne ich meine Lippen und nehme seine Eichel in den Mund, arbeite mich langsam vor und nehme ihn tiefer und tiefer auf. Sauge, spiele mit meiner Zunge an seiner Eichel, seiner Vorhaut und seinem Schaft. Er dreht uns zur Seite, so hat er mehr Kontrolle, und schiebt mir seinen Schwanz tief in den Rachen. Ich wehre mich nicht dagegen. Ein Blowjob ist für mich äußerste Hingabe. Ein Geschenk, das nicht alle bekommen. Zu dieser Hingabe gehört auch die Übergabe der Kontrolle; allerdings ist es nur der Schein der Macht, da ich jederzeit meinen Kopf etwas drehen kann, oder im schlimmsten Fall zubeißen könnte. Er stößt ihn immer wieder in meinen Mund, hält dann aber inne. Greift zum Kondom. Streift es sich über. Er packt mich an den Knien, dreht mich wieder auf den Rücken und dringt in mich ein. Beugt sich über mich, küsst mich wild. Greift meine Oberschenkel um mich an sich heran zu ziehen. Rhythmisch stößt er sein Becken gegen meines. Ich spüre ihn ganz tief. Seine Stöße werden kräftiger, tiefer und schneller. Er ist kurz vor dem Höhepunkt. Sein Stöhnen wird lauter, ich mache mir leicht Sorgen um den Schlaf unserer Zimmernachbarn und hoffe, dass wir keine unmittelbaren Nachbarn haben, die unser Stöhnen die letzte Stunde gehört haben könnten. Mit einem letzten Stoß kommt er intensiv. Er legt sich auf meine Brust, sein schlaff werdendes Glied rutscht samt Kondom aus mir raus. Ich streife es ab, verknote es und schmeiße es neben das Bett. Anschließend lege ich mich auf seine Brust. Wir bedauern beide, dass er schon wieder gehen muss.
Zurückgelassen im zerwühlten Bett falle ich schnell in einen tiefen Schlaf. Ein Orgasmus ist die beste Einschlafhilfe, vor allem wenn man ihn sich nicht selbst beschafft hat.
Am nächsten Morgen wache ich früh auf und frage mich kurz, ob das alles ein Traum war, wenn dann ein ganz schöner. Ich drehe mich zur Seite und schlafe wieder ein.

Fröhliche Weihnachten 

Lesedauer: 3 Minuten

Noch kurz vor dem Jahresende findet meine Firmenweihnachtsfeier statt. Wie  meistens am letzten Freitag vor Weihnachten. Wie jedes Jahr nehme ich mir vor nicht zu viel zu trinken, nicht zu spät zu gehen, und nicht mit einem Kollegen im Bett zu landen. Bisher habe ich mich nicht immer an jeden dieser Vorsätze gehalten. Dieses Jahr war jedoch jede einzelne dieser Regeln wichtig und sollte umgesetzt werden, da am nächsten Morgen mein Zug nach Stuttgart fährt, wo ich meine Schwester treffe  um dann zum Flughafen zu fahren um nach Spanien zu fliegen. Alles in allem 12 Stunden Reisezeit, die man nicht verkatert verbringen möchte, oder  den Zug verpassen möchte. Die Flüge waren teuer und das Familien-Weihnachtsfest ist eine unserer Pflicht Veranstaltungen.

Im Winter fühle ich mich als Dauersingle besonders einsam und vermisse hauptsächlich einen Kuschelpartner.

Somit ist die “kein Aufriss Regel” meist die unwichtigste für mich.

Es kam wie es kommen musste, spät und viel zu betrunken hing ich an der Cocktailbar rum. In Flirtlaune. Meist spreche ich dann Männer aus einem anderem Geschäftsbereich und einem anderen Stockwerk an, sodass ich nicht Gefahr laufe diesem Fehler regelmäßiges über den Weg zu Laufen. Ich brauche meist nicht viele Versuche für einen Fang. Verwickle meine Beute in ein Gespräch, versuche mir seinen Namen zu merken und nicht zu betrunken zu wirken. Vermittle Interesse an meinem Gegenüber und hoffe gleiches in ihm zu wecken. Da es nun immer später wird mache ich es schnell deutlich, dass es bei mir eine Vakanz als Kuschelpartner gäbe und ob er Interesse hätte.  Natürlich nur zum kuscheln würde ich ihn gerne mit Nachhause nehmen. Allerdings müsse ich am Morgen um 8:30 unbedingt früh raus und zum Zug. Der Mann dessen Namen ich natürlich längst vergessen habe stimmt zu. Wir nehmen ein Taxi zu mir.  Dummerweise erzähle ich im Taxi, dass ich bei meiner letzten Taxifahrt jemandem auf der Rückbank einen geblasen habe.  Er sitzt vorne.  Er und der Taxifahrer lachen begeistert. Ich werde etwas verlegen.

Bei mir angekommen lege ich Musik auf. Ein eindeutiges Zeichen für meinen Mitbewohner, dass ich Männerbesuch habe.

Nachdem ich ihm klar gemacht habe, dass nackt kuscheln am schönsten ist ziehen wir uns aus und legen uns unter die Decke. Ich schmiege mich an ihn, lege ein Bein auf seines und streichle ihn.  Wir reden. Ich gestehe ihm seinen Namen vergessen zu haben. Nach einer peinlichen Raterunde verrät er ihn mir.  Ich fange an ihn zu streichen.

Schnell wird uns klar dass es nicht beim kuscheln bleiben wird. Lieb wie er ist versichert er sich mehrfach ob das für mich wirklich okay sei. Und streichelt mich auch.

Er bekommt den Blowjob an den er spätestens seit der Fahrt denkt. Ich mag seinen Schwanz, nicht zu klein aber auch nicht zu groß.  Nicht beschnitten und irgendwie garnicht müffelig. Ich nehme ihn ganz tief in meinen Rachen und unterdrücke erfolgreich den Würgereiz. Blasen ist etwas das ich in jedem Zustand kann und mich auch immer sehr antörnt. Ich sauge und spiele dann wieder mit meiner Zunge an seiner Eichel. Er genießt. Schnell hole ich ein Kondom, allerdings zieht der Alkohol und die späte Stunde ihr Tribut und der Ständer ist hinüber.  So kann er mich wenigstens nicht beim Sex enttäuschen denke ich ganz pragmatisch. Vielleicht habe ich das wohl laut gedacht, er wirkt etwas gekränkt.  Möchte mich aber gerne noch irgendwie befriedigen. Ich genieße seine Berührungen, leite ihn etwas und spüre einen Orgasmus aufkommen. Erregt leite ich ihn an mich zu fisten. “Tut dir das nicht weh?” fragt er noch bevor meine Fotze seine Hand gierig verschlingt. Er ist ziemlich von seinem ersten Erlebnis dieser Art und bringt mich unter Anleitung zu einem Orgasmus der mich weinen lässt. Erschöpft schlafe ich am seiner Schulter ein.

Mit den Worten “hast du nicht einen Termin” werde ich geweckt. Ich winke ab und will weiterschlafen.  “du musst doch zum Bahnhof” insistiert er. Ich schrecke auf und habe endlich den ernst der Lage erkannt.  Ziehe mich schnell an.  Habe glücklicherweise bereits am Vorvorabend die Kleidung ausgerichtet und gepackt.  Schnell fahre ich zum Bahnhof. Um haaresbreite verpasse ich meinen Zug.  Glücklicherweise habe ich genug Zeit eingeplant und erwische trotzdem noch den Flieger allerdings hat mich  der ganze Stress mich das wohl ein paar Jahre und graue Haare gekostet.
Im Nachhinein bin ich ganz froh, auch den Vorsatz mit dem abschleppen gebrochen zu haben sonst hätte ich meinen Flieger sicher nicht mehr erwischt. Und dabei hatte ich mich doch so auf Spanien gefreut.